Warum man Hunde nicht mit normalem Shampoo baden sollte........

Unterscheidet sich Hundehaut von Menschenhaut ???

 

Die Antwort ist : "Ja ! "

Hundehaut besitzt z.B. in den meisten Körperregionen keine Schweißdrüsen und das Haarwachstum ist abhängig von der Jahreszeit (Stichwort Fellwechsel).

 

Für die Verwendung von Shampoos sind jedoch vor allem folgenden 3 Unterschiede wichtig :

 

1.)

Menschliche Haut hat einen natürlichen Haut-pH-Wert von 5,5,

während der pH-Wert der Hundehaut bei 7,5 liegt.

Dadurch haben Hunde eine andere Hautflora als Menschen.

 

2.)

Hundehaut ist dünner.

Die Oberhaut (Epidermis) des Menschen

ist 10 bis 15 Zellschichten dick,

die Hundehaut in diesem Bereich

nur 3 bis 5 Schichten aufweist.

Wirkstoffe in Shampoos dringen also ganz anders in die Haut ein.

 

3.)

Hundehaut regeneriert sich schneller als menschliche Haut.

Die Epidermis des Hundes erneuert sich innerhalb

von knapp 3 Wochen,

während die dickere menschliche Epidermis

dafür 4 Wochen benötigt.

Welches Shampoo ist für Hunde geeignet ?

 

Shampoo für Menschen jedenfalls nicht,

denn diese sind in der Regel "pH-hautneutral",

also auf den pH-Wert 5,5 der menschlichen Haut abgestimmt,

um die Hautbarriere und die natürliche Hautflora nicht zu stören.

Für die schützende Hautflora unserer Hunde sind diese Gift,

den sie trocknen die dünne Hundehaut aus.

Wenn im Notfall nichts anderes zur Hand ist,

wird gesunde Hundehaut eine einmalige Wäsche mit Babyshampoo zwar verkraften,

doch etwas Gutes tun sie ihrem Hund damit nicht.

Bei einem Hund mit gesunder Haut

reicht ein einfaches,

auf die Besonderheiten der Hundehaut

abgestimmtes Hundeshampoo.

Im Interesse ihres Hundes sollten sie jedoch darauf achten,

dass es nicht zu stark riecht.

Für Hunde mit Hautkrankheiten sollten sie immer ein geeignetes Shampoo im Haus haben.

Bitte, sprechen sie in diesem Fall mit ihrem Tierarzt worauf sie im einzelnen bei ihrem Hund achten müßen.

Worauf sollte man achten beim Hund baden ?

 

Im Normalfall müssen und sollten Sie gesunde Hundehaut nicht waschen. Wenn Sie jedoch einen übelriechenden, dreckigen Vierbeiner säubern müssen, achten Sie dabei auf Folgendes:

 

1.)

Der Untergrund muss rutschfest sein.

Am besten eignet sich eine Antirutsch - Matte

in Dusche oder Wanne.

 

2.)

Die Wassertemperatur sollte lauwarm sein.

Im Sommer reicht auch der Gartenschlauch

für ein erfrischendes Bad.

Bei Hunden die sich aufregen,

älteren oder Herzkranken Hunden,

provoziert man mit Wasser in für uns angenehmer Temperatur (38Grad) Kreislaufprobleme.

 

3.)

Kämmen Sie das nasse Fell nicht,

da die Haare dabei leicht abbrechen.

 

4.)

Föhnen Sie ihren Hund möglichst nicht

mit einem normalen Föhn,

da die Föhnluft in der Regel zu heiß ist.

Gründliches Abtrocknen und danach ein Plätzchen im Warmen reichen ihrem Hund zum Trocknen aus.